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Gedanken am 12. Tag nach Ostern

Rechte und Pflichten

So langsam beginnt in unserer Gesellschaft eine Diskussion darüber, welche Seuchenschutzmaßnahmen sinnvoll und angemessen sind.

Und darüber, wer wessen Rechte wie weit und wie lange einschränken darf.

Bürgerinnen und Bürger erkennen die Maßnahmen staatlicher Macht an und befolgen sie, weil die öffentlichen Organe dafür Schutz der Gesundheit und der materiellen Existenz versprechen.

Diese gegenseitige Versprechen steht auch im Römerbrief, Kapitel 13, wo Paulus über die Christenpflicht gegenüber dem Staat nachdenkt.

Damals war an einer aktiven Mitwirkung von Christen an den Staatsgeschäften überhaupt nicht zu denken.

Anders dann im "christlichen Abendland".

Hier fordert Luther Christen und Bürger seiner Zeit auf, aktiv am Gemeinwohl mitzuwirken:

Martin Luther, Von weltlicher Obrigkeit, 1525:

„wenn du sehest, das am henger, böttell, richter, herrn oder fursten mangellt und du dich geschickt fundest, solltistu dich datzu erbieten und darum werben, auff das jah die nöttige gewallt nicht veracht und matt würde oder untergienge. Denn die wellt kan unnd mag ihr nicht geratten.“

Momentan werden unsere Grundrechte massiv eingeschränkt, da muss wenigstens das Wahlrecht unversehrt bleiben.

Zur Wahl gehört die Auswahl.

Darum reicht es mir nicht, als ev. Pfarrer den schönsten Beruf der Welt auszuüben, sondern als leidenschaftlicher Demokrat einer kleinen kommune bei der Kommunalwahl eine echte Wahl zu ermöglichen.

Rechte und Pflichten aller Bürger, erst recht aber von uns Christenmenschen.

Pfarrer Ingo Stucke

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